Mats Busse traf im Hinspiel einmal (Foto). Diesmal gelangen ihm zwei Treffer. Foto hep

Stadtoldendorf. Die letzte Auswärtspartie der Verbandsliga hat sich Handball-Verbandsligist TV Stadtoldendorf sicher anders vorgestellt. Am Sonnabend ist das Team von Dominik Niemeyer mit (12:13) 21:29 gegen die Eintracht Hildesheim II deutlich unter die Räder gekommen. Neben dem Niemeyer-Team haben sich aber auch die Favoriten TV Jahn Duderstadt und TSG Emmerthal in ihren Auswärtsspielen geschlagen geben müssen. „Wir haben unseren Fans leider nicht den gebührenden Dank gezollt“, sagte TV-Trainer Niemeyer enttäuscht. Nach der 21:29 (12:13)-Niederlage gegen Eintracht Hildesheim II blieben dem Aufstiegstrainer allgemein kaum positive Erkenntnisse. Die letzte Auswärtspartie der Verbandsliga sei ein Tag zum Vergessen gewesen. „Wir haben hinten wie ein Sack Sülze gestanden und vorne wie die Currywürste agiert. Das war einfach schlecht“, schimpfte Niemeyer. Dabei war die erste Hälfte noch ausgeglichen. Beide Teams seien nicht überragend jedoch engagiert gewesen. So habe sich ein mittelprächtiges Handballspiel entwickelt, in dem sich kein Team entscheidend absetzten konnte. Zur Halbzeit führten die Gastgeber jedoch knapp mit 13:12.

Nach der Pause drehte sich das Blatt jedoch gegen den Aufsteiger. Aus dem häufig gesehenen Halbzeittief wurde ein dreißigminütiger Tiefschlaf, wie der TV-Trainer erläuterte: „So wie wir uns präsentiert haben, kannst du kein Spiel gewinnen. Hildesheim hat eine durchschnittliche Leistung gezeigt. Doch wir waren überhaupt nicht anwesend.“ Bis Mitte der zweiten Hälfte geriet der künftige Oberligist dadurch in einen 15:22-Rückstand. Statt gewohnter Aufholjagd habe sich der Favorit schon früh seinem Schicksal ergeben. Der 21:29-Endstand war letztlich nur eine Befreiung. Neben den Homburgstädtern verlor auch der TV Jahn Dudertstadt mit 25:26 gegen HG Rosdorf-Grone. Der Erzrivale TSG Emmerthal ging beim Absteiger MTV Geismar sogar mit 26:37 unter. Die Luft scheint raus zu sein bei den Topteams. Dennoch verlangt Dominik Niemeyer für die letzte Partie eine Wiedergutmachung: „Am letzten Spieltag erwarte ich zu Hause einen Sieg. Für die Fans und für uns. Als Oberligaaufsteiger musst du einen Absteiger wie Geismar schlagen. Dann können wir beruhigt in die Sommerpause gehen.“

TV Stadtoldendorf: Kristof König, Sascha Michael, Daniel Adler, Jannis Ricke, Björn Schubert (6), Jan-Christoph Ahlers (3), Antonio Karacic, Mats Busse (2), Mohamad Salam (1), Dennis Von Frankenstein (4), Eimantas Grimuta (3), Andre Michael, Marcel Geese (1) und Marcel Krüger (1 Tor).