Niemals ohne Schrei: Der Pole Pjotr Lisek vor seinem Anlauf. Foto: ro

Holzminden. Wenn die Leichtathleten des MTV 49 Holzminden am Pfingstsonnabend wieder zu ihren Heinz Roloff-Stabhochsprung-Meeting bitten, werden wieder über 100 Athletinnen und Athleten im Stadion Liebigstraße zu ihren spektakulären Flügen erwartet. Nicht nur die Experten dieser Disziplin werden dann wieder Details entdecken können, die jeden Stabi noch extravaganter machen. Ab elf Uhr geht es auf drei Sprunganlagen um den Springer-Cup in einem Wettbewerb für jeden, der sich eine Einstiegshöhe jenseits der zwei Meter zutraut; nachmittags ab 16 Uhr greifen die Top-Springer zu ihren bis zu 900 Euro teuren „Waffen“, den drei bis fünf Meter langen flexiblen Sprungstäben aus Carbon oder glasfaserverstärktem Kunststoff. Es wird allen Beteiligten dann in der exotischsten aller Leichtathletik-Disziplinen kein Straßen-, sondern ein Stadiontheater geboten. (ro)