Dominik Niemeyer (links) und Volker Gnioth (rechts) freuen sich über den Neuzugang Sven Mevissen. Foto: tp

Stadtoldendorf. Mit großen Schritten geht der TV Stadtoldendorf auf die neue Saison zu. Bevor das Abenteuer in der Handball-Oberliga jedoch startet, konnte sich der TV einen weiteren Neuzugang sichern und sich auf der Torwartposition weiter verstärken. Aus der Staffel Süd vom Drittligisten VT Zweibrücken-Saarpfalz stößt Sven Mevissen zum Oberligaaufsteiger. Nach Robert Drechsler und Tobias Geese ist er der dritte neue Torhüter im Team, der künftig das Stadtoldendorfer Tor hüten wird. Schweren Herzens und mit großen Bauchschmerzen verabschiedete sich der TV Stadtoldendorf nach der Verbandsligasaison von seinem Keepergespann Kristof König und Sascha Michael. Auf einen Schlag wurde die Torwartposition zur größten Baustelle. Ein paar Monate später hat sich die Lage jedoch entspannt. So verkündete Trainer Dominik Niemeyer zufrieden die Verpflichtung des dritten neuen Keepers: „Die Gespräche mit Sven waren stets sehr angenehm und ich bin mir sicher, dass er gut in der Mannschaft aufgenommen wird.“ Trotz seines jungen Alters von 22 Jahren hat Sven Mevissen einiges vorzubringen. Zum einen wäre da seine Körpergröße von 2,17 Meter. Zum Vergleich ein Handballtor ist in der Regel drei Meter breit und zwei Meter hoch. Zum anderen bringt der junge Keeper bereits viel Erfahrung aus höherklassigen Handballligen mit. Sven Mevissen spielte zwei Jahre beim SC Magdeburg in der A-Jugend-Bundesliga, sowie in deren Drittliga Herrenmannschaft unter dem jetzigen Bundesligatrainer Bennet Wiegert. Zudem spielte der gebürtige Düsseldorfer unter anderem beim Drittligateam Großburgwedel. Bei seinem ursprünglichen Heimatverein Rhein Vikings hütete er das Tor der zweiten Mannschaft in der Nordrhein-Liga und war die Nummer drei der ersten Herren in der zweiten Bundesliga. Zuletzt war Mevissen in der dritten Liga beim VT Zweibrücken-Saarpfalz aktiv.

TV-Trainer Dominik Niemeyer ist von seinem neuen Keeper überzeugt und benennt ihn klar als Nummer eins. Die Verpflichtung von Mevissen war allerdings mit großen Aufwand verbunden: „Wir konnten Sven eine Ausbildung als Bankkaufmann in Hameln anbieten. Zugleich haben wir uns auch kurzfristig um eine Wohnung gekümmert. Das alles ging nur in super Zusammenarbeit mit Volker und Sarah Gnioth. Außerdem haben wir einen Personaltrainer besorgt. Denn Sven muss noch stark an seinem Gewicht arbeiten, um die notwendige Schnelligkeit zu bekommen. Aber er arbeitet hart sich und gibt alles, um fit zu werden. Sven ist bei uns herzlich willkommen und wir freuen uns, ihn in der Mannschaft zu haben.“