Auf dem Kunstrasenplatz in Stadtoldendorf wurden 30 Tonnen Granulat eingearbeitet. Foto: fhm

Stadtoldendorf. Die kleinen schwarzen Würfel sind der Stein des Anstoßes. Ab 2022 sollen die kleinen Teile aus Gummi verboten werden. Sie dürfen dann nicht mehr als Granulat für Kunstrasenplätze genutzt werden. Grundlage für das Verbot ist eine Verordnung der Europäischen Union, die 2022 in Kraft treten und denächst beschlossen werden soll. Das Verbot gilt dann nicht nur für neue Kunstrasenplätze, sondern auch für bestehende Plätze, bei denen dieses Gummi-Granulat verwendet wurde. Auf dem einzigen Kunstrasen-Platz im Landkreis Holzminden im Stadtoldendorfer Jahnstadion wurde genau dieses Granulat beim Bau vor zwei Jahren genutzt. Jetzt überlegt die Stadt, wie sie weiter vorgeht. Allerdings gibt es Bestrebungen in Berlin, dieses Verbot nach hinten zu verschieben. Falls nicht, könnte das teuer werden. (fhm)