Von links: Coach Dominik Niemeyer, Rade Radjenovic und Manager Volker Gnioth. Foto: tp

Stadtoldendorf. „Wir befinden uns gerade in einem Umbruch“. Das ist die klare Aussage von Dominik Niemeyer zur derzeitigen Transferphase. Denn nach Keeper Sven Mevissen hat der TV Stadtoldendorf in dieser Woche einen weiteren Neuzugang offiziell vorgestellt. Vom Drittligaabsteiger VTZ Saarpfalz ist Rade Radjenovic zum TV Stadtoldendorf gewechselt. Ein Neuzugang, auf den der Oberligaaufsteiger sehr stolz ist.

„Rade hat mich mit seiner Griffigkeit in der Defensive, seinem Ehrgeiz und seiner Torgefahr überzeugt“, verriet TV-Coach Niemeyer im TAH-Gespräch. Die Entscheidung, aus dem 20-Jährigen Kroaten einen TV-Mann zu machen, sei zudem in vielerlei Hinsicht sinnvoll gewesen. Zum einen hat der Oberligaaufsteiger damit seinen Verjüngungsprozess weiter fortgesetzt und zum anderen ist der neue Mann variabel einsetzbar. „Ich möchte Rade auf der Halblinken und Mittelposition zum Einsatz bringen und den Rückraum verstärken. Dort kann er seine Qualitäten zum Einsatz bringen“, erläuterte Niemeyer.

Mit 1,89 Meter hat der TV Stadtoldedorf erneut einen Hünen mit Defensivqualitäten ins Team geholt. Die vergangene Saison lief für Rade Radjenovic jedoch nicht sehr erfolgreich. Mit seinem EX-Verein VTZ Saarpfalz, bei dem auch Neukeeper Sven Mevissen spielte, ist der 20-Jährige aus der Staffel Süd der 3. Deutschen Handballbundesliga abgestiegen. Dennoch gehören die Einsätze in der dritten Liga neben der Nominierung für die kroatische Jugendnationalmannschaft zu den größten Erfolgen des jungen Handballers. In Stadtoldendorf stellt er sich nun seiner neuen Herausforderung: „Ich möchte mit der Mannschaft zeigen, dass wir in der Oberliga bestehen können. Mein größter Wunsch bleibt es, irgendwann professionell in der ersten Bundesliga zu spielen. Das nächste Ziel ist es, dass ich mich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff weiter verbessere“, erläuterte Radjenovic.

TV-Trainer Niemeyer und Geschäftsführer beziehungsweise Manager Volker Gnioth sind auf ihren nächsten Transfer sehr stolz. Denn der Wechsel sei nicht selbstverständlich, wie der Trainer verriet: „Wir haben sehr spät mit den Transfers begonnen, da der Aufstieg nicht zu erwarten war. Umso erfreulicher ist es, wenn wir begehrte Spieler bekommen. Rade hatte mehrere Angebote wie zum Beispiel vom Ligakonkurrenten TV Jahn Duderstadt. Doch nach zwei Wochen hat er mir bereits die Zusage erteilt, so dass wir kurzfristig einen Arbeitsplatz in Einbeck und eine Wohnung organisieren konnten. Ich glaube, Volker kennt jetzt jede Wohnung im Landkreis“. (tp)