Marvin Lipke (Tuspo Grünenplan, rechts) stürmte immer wieder über die Außenbahn nach vorn. Foto: hep

Grünenplan. Mit 1:3 (0:1) musste sich Tuspo Grünenplan am Sonnabend auf eigenem Platz in der Fußball-Bezirksliga gegen SV Newroz Hildesheim geschlagen geben. Aber im Gegensatz zu früheren Spielen zeigten die Spieler aus der Hilsmulde eine gute Mannschaftsleistung und konnten sich viele Offensivaktionen erarbeiten. Durch die Niederlag gegen den Tabellenzweiten aus Hildesheim bleibt Tuspo Grünenplan auf einem Abstiegsplatz der Bezirksliga.

In der ersten Halbzeit lagen die Vorteile klar auf Grünenplaner Seite. Die Mannschaft von Trainer Waldemar Delzer konnte sich viele Torchancen erarbeiten, auf jeden Fall mehr als der Gegner. Immer wieder stürmte Marvin Lipke auf der Außenbahn nach vorne und brachte den Ball zu Nasser Abdolkhani, der mehrere sichere Chancen auf dem Fuß hatte. Die starke Abwehr des Gegners und das fehlende Glück verhinderten, dass Tuspo nicht zwei oder drei Treffer erzielte. Im Gegenzug erzielten die Gäste die Führung. Dann eine der Schlüsselszenen des Spiels. Nasser Abdolkhani bekam einen Ellbogen ins Gesicht, für Tuspo wurde Elfmeter gepfiffen. Nach Einwänden des Schiedsrichterassistenten wurde dann auf Freistoß für SV Newroz entschieden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Waldemar Delzer seine Mannschaft um, löste die Viererkette in der Abwehr auf und beorderte Michael Seyd nach vorn. Der schoss auch prompt den Ausgleich. SV Newroz setzte jetzt intensiver nach und erspielte sich mehrere Möglichkeiten vor dem Grünenplaner Tor. Nach dem 2:1 für SV Newroz gab Tuspo aber nicht auf und blieb dran. Mit einem Konter kurz vor Schluss wurde dann die 1:3-Niederlage besiegelt.

Tuspo-Sprecher Jan Tiesemann sah nach dem Spiel seine Mannschaft trotz der Niederlage auf einem guten Weg. „Wenn wir den Elfmeter zugesprochen bekommen und das 1:1 gemacht hätten, wäre das Spiel anders verlaufen.“ Das Team könnte heute mit erhobenem Haupt vom Platz gehen, jeder habe sich eingesetzt und gekämpft, Tuspo habe sich als Mannschaft präsentiert. „Wir müssen es in den kommenden Spielen schaffen, in Führung zu gehen. Dann können wir unser Spiel machen.“ (fhm)