Der Kirchbraker Dustin Ende (vorn) enteilt dem Wesertaler Alain Düwel.

Polle. Die SG Wesertal, aktuelle Tabellenführerin der Kreisklasse Staffel A, bekam es am Donnerstag im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals mit dem Kreisligateam vom TSV Kirchbrak zu tun. Vor heimischem Publikum warfen die Männer um Trainer Kai Kunkel alles in die Waagschale, mussten sich jedoch am Ende der favorisierten und vor allem in Hälfte zwei stark aufspielenden Mannschaft aus Kirchbrak, wenn auch unglücklich, mit 3:5 nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

Die Begegnung war von Anfang an umkämpft und ein Klassenunterschied zunächst nicht erkennbar. Mit der Zeit kam der TSV dann aber besser ins Spiel und begann allmählich die Kontrolle zu übernehmen. Doch in Minute 36 schockte Tim Kluth die Gäste mit der 1:0-Führung. Nach Flanke von Alain Düwel war es Marcel Salzmann, der den Ball per Kopf für den einschussbereiten Kluth auflegte. Bis dato hatten sich die Schützlinge von TSV-Trainer Steffen Niemeyer die deutlich besseren Torgelegenheiten herausgespielt. 1:0 lautete dann auch der Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte wurde der Klassenunterschied beider Teams mehr und mehr sichtbar. Der TSV hatte Torchancen im Minutentakt, konnte jedoch keine der teilweise hundertprozentigen Möglichkeiten nutzen. Immer war noch ein SG-Spieler dazwischen, der klären konnte. In der 90. Minute kamen die Gäste nach einem viel diskutierten indirekten Freistoß dann aber doch noch zum hochverdienten Ausgleich. Jan-Hendrik Arndt legte für Robin-Davide Busse auf, der zum 1:1 einschob.

Das Elfmeterschießen musste also die Entscheidung bringen. Hier bewiesen die Gäste aus Kirchbrak das glücklichere Händchen und setzten sich vom Punkt mit 5:3 durch.

SG Wesertal: Karl-Frederic Hartmann – Daniel Hamann, Tim Kluth, Daniel Haas, Benjamin Mai, Kevin Argentiero, Jan Meier, Sam Luca Gemke, Alain Düwel, Marcel Salzmann (80. Benjamin Bot), Jan Rabbe (80. Lars Grupe.

TSV Kirchbrak: Niklas Meyer – Dustin Ende (75. Dustin Ende), Robin-Davide Busse, Peter-Alexander Seidel, Jan-Hendrik Arndt, Pascal Severin, Jonas Kammel, Maximilian Burkert (58. Timo Beyer), Leon Niemeyer, Hendrik Brennecke (75. Waldemar Kroter), Paul Burkert.