SV-Torwart Kai Wetzel wurde reaktiviert und lieferte eine starke Leistung ab.

Stadtoldendorf. Die mal wieder mit Personalsorgen angereiste Wasserball-Mannschaft des SV Stadtoldendorf kam im Hallenbad Einsiedlerbach in Hameln nicht zu ihrer gewohnten Form. Schmidt und Armbrecht fehlten, sodass kein Auswechseln möglich war. Gut, dass Kai Wetzel sich in dieser Situation als Torwart reaktivieren ließ. Zu allem Unglück erschien der angesetzte Schiri nicht, sodass ein Hamelner Trainer als Ersatzschiri fungierte. Ein Manko.

Von Anfang an waren zu viele Torwürfe und Aktionen notwendig, um Tore zu machen. So ging man zwar im ersten Viertel in Führung, aber der Aufwand stand in keinem Verhältnis zu den Torerfolgen. Und immer wieder gerieten die SVer in Konteraktionen der jungen und schnellen Hamelner Mannschaft. So stand es zwar am Ende des ersten Viertels 2:1 für den SV, aber bereits im zweiten Viertel führten die Konter der Hamelner zu mehreren Torerfolgen. Die SVer verloren ihre Führung und lagen mit 5:6 knapp hinten. Im dritten Viertel kam dann der unerwartete Einbruch auf Stadtoldendorfer Seite.

Eine Tätlichkeit gegen den SV beim 7:5 wurde zwar mit einer Hinausstellung geahdet, aber der Ersatzschiri ließ das Spiel normal weiterlaufen ohne Überzahlspiel für den SV. Danach brachen die SVer regelrecht ein, brachten mehrfach den Ball bei sicheren Chancen nicht unter und verspielten so regelrecht ihre Chancen. Und immer wieder kamen die Hamelner mit schnellen Kontern dadurch zu Erfolgen, sodass es am Ende des dritten Viertels 12:7 stand. Eine Vorentscheidung. Am Ende siegte Hameln mit 14:10. Eine vermeidbare Niederlage für den SV.

SV Stadtoldendorf: Kai Wetzel – Hans (1), Anders, Spintge (1), Gudewill, Knippertz, Swen Wetzel (8).