Halten zusammen: Die Leichtathleten des MTV 49 Holzminden am Strand von Rantum.

Holzminden. Sie muss etwas Magisches haben, Deutschlands nördlichste Insel Sylt. Etwas, das die Leichtathleten des MTV 49 Holzminden seit 39 Jahren in ihren Bann zieht. Während unzählige Vereine und Kader mit ihren Athleten in den Osterferien südliche Gefilde ansteuern, um in warmen Temperaturen die möglichen Saisonziele anzusteuern, reisen die MTVer immer wieder starrsinnig ins sieben Kilometer südlich von Westerland gelegene Rantum. Kunststoffbahn? Nicht vorhanden. Sporthalle? Fehlanzeige. Kraftraum? Kein Gedanke. Dafür gibt es Strand, Dünen, Sand, Wind – und davon reichlich. Gerade richtig, um zwischen dem endlosen Hallentraining im Winter und dem andauernden Stadionaufenthalt im Sommer eine erholsame, alternative „Zwischenzone“ zu schaffen. Hier trainieren die Holzmindener Leichtathleten seit vielen Jahren erfolgreich für die anstehenden Wettkämpfe, trotzen dem oftmals rauen Inselklima, erfinden immer wieder neue Trainingsmöglichkeiten, improvisieren zwangsläufig im Übungsablauf – verlieren dabei aber nie den roten Faden im Gesamtbild ihrer Maßnahme.